Besuch von Staatssekretär Günter Winands am 9. November 2006 in der Rurtal-Schule
Am 30. Januar 2006 hatte in der Rurtal-Schule ein Gespräch mit den örtlichen Landtagsabgeordneten über das Thema "Die veränderte Schülerschaft an der Rurtal-Schule - Extreme Verhaltens- und Persönlichkeitsstörungen" stattgefunden. Danach folgte eine Einladung in die SPD-Fraktion, um dort mit dem Schulausschussmitglied Renate Maria Hendricks diese Problematik zu erörtern.
Dr. Gerd Hachen, Mitglied für die CDU im Ausschuss für Schule und Weiterbildung, hatte zudem einen Besuchstermin mit dem Staatssekretär Günter Winands in der Rurtal-Schule vereinbart. Am 9. November 2006 begrüßte Schulleiter Bernd Schleberger Staatssekretär Günter Winands mit der für Förderschulen zuständigen Dezernentin Gabriele Mauermann in der Rurtal-Schule. Weiterhin konnte er die Landtagsabgeordneten Dr. Gerd Hachen und Bernd Krückel, Schulamtsdirektorin Christel Preuschoff und Schulverwaltungsamtleiter Franz-Josef Dahlmanns in der Rurtal-Schule willkommen heißen.

Von links nach rechts: Dr. Gerd Hachen, Franz-Josef Dahlmanns, Christel Preuschoff, Günter Winands, Bernd Schleberger und Gabriele Mauermann
Bei einem Rundgang durch die Rurtal-Schule gewannen die Gäste einen guten Einblick in die vielfältigen Aktivitäten der Projektwoche zum Thema "Eine Reise in die Zeit". Eine Stippvisite fand natürlich auch bei den Rur-Rockern statt, die für ihren Auftritt beim Tag der Offenen Tür probten. Spontan lud Günter Winands die Band zu einem Auftritt ins Schulministerium ein. Bei dem späteren Gespräch stellte sich sogar heraus, dass er als Leiter der deutsch-russischen Kulturbegegnungen 2004 maßgeblich für den Auftritt von "Rur-Rock - Wir zusammen" in Moskau gesorgt hatte.
Schulleiter Bernd Schleberger wies in den Gesprächen daraufhin, dass der Schulbesuch und die qualifizierte Förderung von Schüler/innen mit schwersten Behinderungen auch künftig gewährleistet bleiben sollte. Zudem sollten die Förderschulen die Möglichkeit bekommen, Fachkräfte gezielt einstellen zu können. Bürokratisches Zuständigkeitsgerangel zwischen verschieden Kostenträgern müsste abgebaut werden, um auch Schüler/innen mit Verhaltensstörungen besser und gezielter helfen zu können, die nicht eindeutig einem Förderschwerpunkt zuzuordnen seien.

Von links nach rechts: Franz-Josef Dahlmanns, Helmut Preuß, Bernd Krückel, Dr. Gerd Hachen, Günter Winands und Gabriele Mauermann
Maritheres Jansen und Schüler/innen der Mittelstufe entführten den Gast zum Abschluss des Besuches in die Steinzeit.
