Brand in Pskow

Evangelische Kirchengemeinde Wassenberg und Rurtal-Schule Oberbruch sind bestürzt

Bei einem Brand in Pskow/Russland ist am 19. Januar 2006 die Werkstufe des Heilpädagogischen Zentrums (HPZ) völlig zerstört worden. Verzweifelt informierte Direktor Andrej Zarjow Superintendent Klaus Eberl und Schulleiter Bernd Schleberger über das Unglück. Die Nachricht löste in Wassenberg und Oberbruch Bestürzung aus. Offenbar fingen die Holzhäuser der Werkstufe schnell Feuer, nachdem ein Brand in der Werkküche ausgebrochen war.

Die Feuerwehr konnte nur noch ein Übergreifen der Flammen auf das angrenzende Schulgebäude und die beschützende Werkstatt verhindern. Erschwert wurden die Löscharbeiten durch die klirrende Kälte. In Pskow waren es mehr als 30 Grad minus.

In der Werkstufe wurden die älteren Schülerinnen und Schüler des HPZ auf ihre Entlassung, die Arbeit in einer beschützenden Werkstatt und selbständiges Wohnen vorbereitet. Während des Brandes waren zum Glück keine Kinder in den Räumen. Bei dieser Kälte haben sie schulfrei.

Superintendent Eberl und Schulleiter Schleberger sind sich einig, dass die Werkstufe unbedingt wieder aufgebaut werden muss. In ganz Russland findet das Projekt, das aus einer Versöhnungsinitiative der Evangelischen Kirche im Rheinland entstanden ist, Beachtung und Nachahmung. Für viele Kinder mit Behinderungen und ihre Eltern ist das HPZ zu einer Insel der Hoffnung geworden. Wer die Kirchengemeinde beim Wiederaufbau unterstützen möchte, kann Spenden auf das Konto des Ev. Verwaltungsamtes Jülich, Nr. 1010187016, KD-Bank (BLZ 35060190) überweisen. 

Pskow Kremlin