Rurtal-Schule erhält den 1. Preis beim WDR-Kinderrechtepreis 2002

Mit großer Freude konnten wir die folgenden Meldungen im Radioprogramm des WDR hören:
Radionachrichten
vom 27.6.2002
WDR-Kinderrechtepreis (17:40)
Die Gewinner des vierten WDR-Kinder-Rechte-Preises stehen seit heute Nachmittag fest.
Den 1. Preis erhält die Rurtal-Schule für geistig behinderte Kinder in Heinsberg. Sie hat mit einem Benefiz-Konzert in Russland Sonderschulen unterstützt. Ausgezeichnet werden außerdem der Rollstuhl-Club Köln, der Selbstverteidigungskurse für Rollstuhlfahrer anbietet, sowie die Schüler-Sanitäts-Gruppe "Sterne des Südens" aus Duisburg. Ein Sonderpreis geht an den Verein "Ausbildung statt Abschiebung", der junge Flüchtlinge unterstützt.
Seit 1996 würdigt der WDR Projekte aus Nordrhein-Westfalen, die sich vorbildlich für die Umsetzung der UN-Kinderrechte-Konvention stark machen. Die Preisverleihung findet am 22. September statt.
Nachrichten
aus Aachen und der Euregio vom 29.6.2002
Heinsberg: WDR-Preis für Schule (07:52)
Mit einem "Preis für die Rechte des Kindes" hat der Westdeutsche
Rundfunk in diesem Jahr zum vierten Mal Projekte aus Nordrhein-Westfalen geehrt.
Ziel der mit insgesamt 5500 Euro dotierten Auszeichnung ist die Diskussion über
die Kinderrechte zu beleben. Den ersten Platz belegt die Rurtal-Schule
aus Heinsberg-Oberbruch für ihr "Nachhaltiges Engagement für geistig
behinderte Kinder".
Klicker
- Nachrichten für Kinder vom 28.6.2002
Verleihung des WDR-Kinderrechte-Preises (15:11)
Jedes Jahr wird der WDR-Kinderrechte-Preis verliehen. Die Auszeichnung und bis
zu 2.500 Euro bekommen Gruppen und Vereine, die sich für Kinderrechte besonders
stark machen. Auch Kinder entscheiden, wer den Preis erhält. Nicole Vergin hat
Nicolas aus der Kinderjury gefragt, wer in diesem Jahr gewonnen hat.
"Wir haben uns darauf geeinigt, dass der erste Platz die Rurtal-Schule
war. Das war ein Benefizkonzert zweier Partnerschulen, wo schwer behinderte
Kinder drauf gehen.“ Die Rock-Band der Rurtal-Schule aus
Heinsberg ist im vergangenen Jahr nach Russland gefahren, und da sind die jungen
Musiker zusammen mit anderen geistig behinderten Kindern auf einer großen Bühne
aufgetreten. Das Geld, was dabei zusammen gekommen ist, haben sie an russische
Einrichtungen für geistig Behinderte gespendet. Den zweiten Platz machte der
Rollstuhl-Club Köln, der Selbstverteidigungskurse anbietet.
"Daran fand ich gut, dass die, die da im Rollstuhl sitzen, dass die lernen
sich zu verteidigen, denn die werden angegriffen und da können die sich dann
auch wehren.“
Das war Alessia Geissler. Sie gehörte auch zur Kinderjury. Den dritten Platz
beim Kinderrechte-Preis belegten die "Sterne des Südens“, eine Schüler-Sanitäts-Gruppe
aus Duisburg. Eine besondere Ehrung gibt es für den Bonner Verein „Ausbildung
statt Abschiebung“, der jungen Flüchtlingen hilft.
So konnte man die gute Nachricht im Videotext des WDR-Fernsehens lesen:
Am 22. September 2002 wurde im Videotext des WDR-Fernsehens noch einmal auf die Verleihung hingewiesen:
