Von den Bäumen in unserem Leben

  Durchführung einer integrativen Konfirmation

Am 26. Mai 2002 wurden das erste Mal Schülerinnen und Schüler der Rurtal-Schule in der evangelischen Christuskirche in Heinsberg konfirmiert. Damals übernahmen Konfirmanden der Kirchengemeinde die Patenschaft für die Schülerinnen und Schüler der Rurtal-Schule.

Diese schöne Erfahrung veranlassten Konrektor Volkmar Gilleßen und Pfarrer Günter Rosenkranz dazu, diesmal eine gemeinsame Konfirmation vorzubereiten und durchzuführen.

Nach den Weihnachtsferien begann für Dennis Bernhardt, Sarah Dyllus, Tobias Graczyk und Daniel Haus die Vorbereitung auf die Konfirmation. Im Februar 2005 war die Konfirmandengruppe der Erlöserkirche zu Gast in der Rurtal-Schule. Dieses erste Kennenlernen wurde dadurch erleichtert, dass sie im Vorfeld bereits einige Informationen über die Rurtal-Schule erhalten hatten. Zudem waren einigen Konfirmanden von der Hauptschule Oberbruch durch die unmittelbare Nachbarschaft und die verschiedenen Kooperationen die Rurtal-Schule schon etwas vertraut. Nach einem zweiten gemeinsamen Unterricht in der Rurtal-Schule folgte im März 2005 quasi ein „Gegenbesuch“ im Gemeindezentrum Oase in Oberbruch.

Das Gleichnis vom Senfkorn bildete die anschauliche Grundlage für das Verständnis des christlichen Glaubens als eine kleine Sache, die aber große Dinge und tiefgreifende Veränderungen im menschlichen Leben bewirken kann.

Jeder Konfirmand hat deshalb ein winziges Senfkorn eingesät, aus dem sich in kurzer Zeit im Gewächshaus der Rurtal-Schule eine prächtigen Pflanze entwickelte.

Die Gemeinschaft der Konfirmandengruppe wurde durch einen Baum symbolisiert, dessen Krone künstlerisch gestaltete Fotos der Konfirmanden schmückten.

Zur weiteren Vorbereitung auf die Konfirmation gehörte ein gemeinsames Kaffeetrinken und Brotbacken in der Rurtal-Schule. Dabei wurde das Thema Abendmahl anschaulich und praktisch erarbeitet.

Am 1. Mai 2005 strahlte nicht nur die Sonne, sondern auch die Gesichter der Konfirmanden. In einem feierlichen Gottesdienst wurden sie als vollwertige Mitglieder in die Gemeinde aufgenommen. Nach der Abendmahlfeier sprachen als Mutter Frau Dyllus und Vertreter des Presbyteriums Fürbitten für die Konfirmanden.

Die musikalische Gestaltung lag in den Händen der Musikcombo mit Sonderschullehrerin Beate Theißen und Konrektor Volkmar Gilleßen. Mit den sog. irischen Segenswünschen „Möge die Straße uns zusammenführen“ endete schließlich der eindrucksvolle Gottesdienst.

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