Der Mausemann Fred sucht eine Frau

 Ein musikalisches Schattentheater der Oberstufe 1

Im letzten Schuljahr wollte die Klasse Os1 erneut ein Projekt auf die Beine stellen. Lehrer und Schüler einigten sich darauf, ein musikalisches  Schattentheater zu erarbeiten. Gesagt, getan. Doch was wollten wir überhaupt spielen. Wir gingen im Leseunterricht auf die Suche nach einer passenden Geschichte. Schließlich einigten wir uns auf eine Geschichte von Rolf Krenzer, die wir etwas veränderten. Dann endlich ging es an die Arbeit. Wie der Name schon sagt, handelt es sich bei unserem Vorhaben um ein musikalisches Schattentheater. Das bedeutete, dass ganz viel Arbeit im Musikraum auf uns zu kam. Zu den einzelnen Akten der Geschichte schrieben wir eigene Texte, zu denen wir die passenden Melodien suchten. Die Liedertexte lernten wir auswendig und schließlich wurden die Lieder eingeübt. Das war jede Menge Arbeit, machte allerdings auch allen viel Freude. Wenn eines der Lieder fertig war, wurde es von Uli aufgezeichnet und digital bearbeitet. Auch die gesprochenen Texte der Geschichte wurden aufgezeichnet. Lieder und Texte wurden schließlich von Uli und Oli digital bearbeitet, mit viel Technik unterlegt und schließlich in der richtigen Reihenfolge zusammen geschnitten. Und fertig war unser musikalisches Schattentheater. Ähmm, stimmt ja gar nicht. Bisher hatten wir erst ein Hörspiel und noch kein Theater gemacht. Also weiter ging die Arbeit. Im Kunst-und Werkunterricht wurden Kostüme und Requisiten gebastelt und Folien für den Overheadprojektor gemalt. Da wir die Musik schon „im Sack“ hatten, konnten wir im Musikunterricht die einzelnen Szenen proben und proben und proben....

Dann endlich war es soweit. Alle waren gespannt. Denn wir waren mit allem fertig. Außer mit den Nerven, aber das sollte noch kommen?!

Denn in der letzten Woche vor den großen Ferien war es dann endlich soweit. Der große Tag stand bevor. Die Lehrer, Zivis, Praktikantinnen, Sozialarbeiter und besonders die Schüler hatten Lampenfieber. Das Licht ging aus, der Ton und der Videobeamer gingen an. Alles war muks mäuschenstill. Der Overheadprojektor wurde eingeschaltet und Sebastian als Mausemann Fred ging auf die Bühne. Alle waren aufgeregt, doch es gab kein zurück...

Aber dann war die Aufregung vorbei. Die Schüler spielten besser als auf jeder Probe, sie hatten Spaß dabei und freuten sich. Schließlich, nach 28 Minuten und 33 Sekunden war die Show vorbei. Der Vorhang ging hoch, das Publikum jubelte und viele Zuschauer tanzten gemeinsam mit den Schauspielern.

Was für ein Tag!!